Die Ausstellung ist nicht gross, aber sehr informativ. Filme in deutscher Sprache erläutern den Bau, die Funktion und die spätere Verwendung.
Auf Hinweistafeln werden alte Fotos und Erläuterungen zur damaligen Aufgabe und der Dimension der Anlage gezeigt.
Original-Einzelstücke demonstrieren teilweise diese Dimensionen eindrucksvoll.
Unsere noch kleineren Kinder hörten zwar dem Fil zu, fanden jedoch die Umgebung deutlich spannender.
Diese Ausstellung rund um das Kriegsgeschen des II. Weltkriegs ist für Erwachsene und Heranwachsende eine wirklich gelungene, kleine Ausstellung.
Es ist immer gut an Originalplätzen die Vergangenheit zu zeigen und deren Auswirkungen, um das Verständnis für einen sensiblen Umgang mit den Opfern verständlich zu machen.
In dieser, wie auch in mehreren anderen gleichartigen Ausstellungen, wird dies objektiv und ohne Wertung betrachtet. Ein Hass, obwohl der nicht unbegründet wäre, ist nirgends zu finden.
So baut man auf Einsicht und ein neues, gutes, nachbarschaftliches Miteinander.
Es liegen nunmehr 70 Jahre zwischen dem Jetzt und dem Kriegsende 1945. Und dennoch bleiben die Erinnerungen durch eine solche Art der Ausstellungen wach und mahnen zur Vorsicht und zu einer kritischen Betrachtungsweise.
Das Dänemark auch weiterhin diese Erinnerungen an mehreren Plätzen im gesamten Land zeigt ist wichtig und lobenswert.
Klar, es gibt grössere und aufwendigere Ausstellungen, aber die Art und Lage des Museums ist Klasse. Hier kann man sich noch alles vorstellen fühlt förmich die Funktion. Da dies nur ein kleiner Abschnitt des Atlantikwalls ist, kann man aufgrund der Kosten nicht Gewaltiges erwarten.
Es ist sinnvoller kleine Museen mit dem Vorteil der Originalplätze zu haben, als ein grosses Museum an nur einer Stelle.






